amerikanischer Jurist; Ermittler in der Watergate-Affäre; Prof., Dr. jur.
* 17. Mai 1912 Plainfield/NJ
† 29. Mai 2004 Brooksville/ME
Herkunft
Archibald Cox wurde als ältestes von sieben Kindern eines Patentanwaltes in Plainfield im amerikanischen Bundesstaat New Jersey geboren und wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf. Ein Urgroßvater war Generalstaatsanwalt, Senator und Minister gewesen, ein Großvater war Anwalt in Manhattan.
Ausbildung
Nach dem Besuch der St. Paul's School in Concord (New Hampshire) ging C. an die renommierte Harvard University, wo er in den Hauptfächern Volkswirtschaft und amerikanische Geschichte belegte. Nach seiner Graduierung 1934 zum Bachelor of Arts (B.A.) absolvierte er ein rechtswissenschaftliches Studium an der Harvard Law School, das er 1937 mit dem Bachelor of Laws (LL.B.) abschloss.
Wirken
1937 wurde C. in Massachusetts als Rechtsanwalt zugelassen. Von 1938 bis 1941 arbeitete er in dem Rechtsanwaltsbüro Ropes, Gray, Best, Collidge & Rugg in Boston. Von 1941 bis 1943 war er dann als Anwalt im Büro des US-Generalstaatsanwalts (Solicitor General) im Justizministerium tätig, anschließend war er von 1943 bis 1945 Associate Solicitor im US-Department of Labor.
1945 begann C. seine akademische Laufbahn an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Harvard University, wo er im Laufe der Jahrzehnte verschiedene renommierte Lehrstühle bekleidete, wie etwa die Royall-Professur, die Willston-Professur, und ...